Der Digitalpakt der Bundesregierung mit dem Freistaat Bayern macht es möglich: Herrieder Schulen werden an Glasfaser angeschlossen.

24.06.2020
Schulen schnell ans Netz

Herrieder Schulen bekommen Glasfaser

Kinder und Jugendliche müssen optimal auf das Leben vorbereitet werden. Dazu zählt mehr denn je auch der Umgang mit neuen Medien. Denn aus dem Arbeitsalltag sind Computer und Internet nicht mehr wegzudenken. Insbesondere nach der Corona-Pandemie, die unzählige Beschäftigte zum ersten Mal ins Homeoffice gebracht hat.

 

"Wenn in Schulen im Internet gearbeitet wird, braucht es unheimlich viel Leitungskapazität", sagt Christian Enz. "Deshalb ist es richtig, dass der Staat Geld in die Hand nimmt um alle Schulen mit Glasfaseranschlüssen zu versorgen". Auch Herrieden profitiert von der "Richtlinie zur Förderung von Glasfaseranschlüssen und WLAN für öffentliche Schulen". Die Planungen dazu liefen schon seit einiger Zeit, nun konnte der Stadtrat in seiner Sitzung von 17. Juni 2020 die für den Anschluss notwendigen Arbeiten vergeben. Bürgermeisterin Dorina Jechnerer berichtet, dass mit einem Anschluss der Schulen bis Jahresende gerechnet werde.

 

"Besonders freuen wir uns darüber, dass auch Anwohner profitieren", stellt Christian Enz fest. Denn die Förderrichtlinien gestatten es, an der Zuleitung zur Schule anliegende Grundstücke ebenfalls sehr kostengünstig an das schnelle Glasfasernetz anzuschließen. "Dies hat allerdings überhaupt nichts mit dem städtischen Glasfasernetz zu tun, das Herrieden schon seit einigen Jahren beschäftigt", merkt der FW-Fraktionssprecher an. "Leider müssen wir feststellen, dass immer noch nennenswerte Teile der Stadt und der Ortsteile nicht versorgt sind", beklagt Enz. Hier gilt es das Engagement zu verstärken um möglichst schnell eine flächendeckende Versorgung zu ermöglichen. "Nicht erst die Home-Office-Nutzung wegen Corona zeigt, dass schnelles Internet heute so wichtig ist wie Strom und Wasser. Da dürfen wir niemanden zurück lassen".

Christian Enz • Juni 20, 2020