29.10.2019
Wie steht es um unser Wasser?

Verbote bedeuten eine unfreiwillige Einschränkung des Bürgers und liefern in der Regel keine optimalen Ergebnisse. Als FREIE WÄHLER treten wir deshalb für einen sinnvollen, schonenden Umgang mit Ressourcen ein – immer dort, wo es kurzfristig und große Einschränkungen möglich ist. Mit dieser Politik der kleinen Schritte haben wir allein im letzten Jahr in der Landesregierung mehr erreicht, als Rot-Grün in den letzten Jahrzehnten.

Dieses Konzept vertreten auch die FREIEN WÄHLER Herrieden. Dass auch die Herstellung von Mineralwasser einen massiven Eingriff in die Natur bedeutet, zeigt sich gerade in Treuchtlingen. Dort ist man über die Frage, wieviel Wasser dem Grund entzogen werden darf, mit dem benachbarten Weißenburg in Streit geraten. „Außerdem wird Mineralwasser oft in Einwegverpackungen verkauft“, beklagt Rauch. „Zudem belasten auch Mehrwegflaschen die Umwelt. Denn sie müssen hergestellt, gereinigt und vor allem transportiert werden“.

Aktuell fällt es der FW-Stadträtin jedoch schwer, andere zum Trinken von Herrieder Trinkwasser zu motivieren. „Denn es ist nicht klar, wie sauber unser Wasser eigentlich ist“, beklagt Gaby Rauch. Immer wieder hat sie bei Bürgermeister Alfons Brandl nachgefragt. Statt konkrete Zahlen zu liefern, befindet er es nicht nötig bei seinem Wasserwart abzurufen – was ja nur einen kurzen Anruf bedeuten würde. Transparenz im Sinne des Bürgers, so der FW-Ortsvorsitzende Christian Enz, sieht aber anders aus. „Andernorts wird regelmäßig und ungefragt informiert“.

In der letzten Stadtratssitzung brachte Gaby Rauch das Thema Wasserqualität dann wieder einmal auf die Tagesordnung. „Wir wollen ja, dass die Menschen das Wasser aus dem Hahn mit einem guten Gefühl trinken“, sagt sie. Deshalb forderte Rauch eine Veröffentlichung der letzten Trinkwasseranalyse im Amtsblatt. Diese wurde von Bürgermeister Brandl für die nächste Ausgabe fest zugesagt.